Perspektiven an der BBS - Anmeldungen noch möglich!

Auch für das kommende Ausbildungsjahr zeichnet sich ab, dass viele Jugendliche dazu neigen, angesichts der hohen Unsicherheit bezüglich der künftigen Entwicklung der Corona-Krise länger im Schulsystem zu bleiben oder Bildungs- oder Ausbildungswege jenseits der dualen Ausbildung einzuschlagen. So dürfte der Einstieg in schulische Ausbildungen auch im laufenden Berichtsjahr weiter zugenommen haben.

Zu diesem Trend passen die schulischen Angebote der BBS Wissen. Allen voran das Berufliche Gymnasium Fachrichtung Wirtschaft, die Höhere Berufsfachschule in den Fachrichtungen Wirtschaft bzw. Sozialassistenz sowie die Duale Berufsoberschule

Für alle vier Optionen sind noch einige (wenige) Schulplätze zu haben.

Mit dem Beruflichen Gymnasium zum Abitur

Seit 2010 ist das Berufliche Gymnasium, Fachrichtung Wirtschaft (BGYW), an der BBS Wissen eingerichtet. Neben dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife bietet das Gymnasium Wirtschaft eine berufliche Qualifizierung unter besonderer pädagogischer Gestaltungen.

Allgemeine Hochschulreife:

Das berufliche Gymnasium führt als gymnasiale Oberstufe zur Allgemeinen Hochschulreife. Das Abiturzeugnis berechtigt zum Studium aller Fachrichtungen. Es ermöglicht aber auch einen qualifizierten Einstieg in eine Berufsausbildung oder ein duales Studium.

Berufliche Qualifizierung

In der Klassenstufe 11 erfolgt ein Start in den ökonomischen Fächern Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre. Beide Fächer beschäftigen sich mit wirtschaftlichen Inhalten. Das Fach Volkswirtschaftslehre hilft beispielweise Fragen zu beantworten, welche Folgen die Corona-Krise für Deutschland hat und diskutiert Lösungen. Das Fach nimmt die Wirtschaft in Deutschland und der Welt in den Blick. Betriebswirtschaftslehre beschäftigt sich mit betrieblichen Prozessen, betrachtet also ein einzelnes Unternehmen.

Pädagogische Gestaltung

In der Klassenstufe 11 beginnt für alle ein Neustart im Klassenverband, erst ab der Klassenstufe 12 beginnt das Kurssystem. Das berufliche Gymnasium führt dann in 3 Jahren, anstelle von 2 ½ Jahren, zum Abitur. Das zusätzliche ½ Jahr wird in der Klassenstufe 11 genutzt, um Leistungsunterschiede aufzufangen. Neben Selbstlernzeiten im Klassenverband erfolgt eine regelmäßige Begleitung durch Beratungs- und Feedbackgespräche.

Mit der Höheren Berufsfachschule zu zwei Abschlüssen

Die Höhere Berufsfachschule (HBF) wird an der BBS Wissen in den Fachrichtungen Wirtschaft und Sozialassistenz angeboten. Beide führen zu einer vollschulischen Berufsqualifikation und bieten die Möglichkeit, die Fachhochschulreife im Wahlangebot zu erwerben. Voraussetzung zum Besuch der HBF ist der Qualifizierte Sekundarabschluss I und ein Praktikumsplatz.

Die HBF wird im Vollzeitunterricht geführt und dauert zwei Jahre. Im ersten Jahr besuchen die Schüler*innen an drei Tagen die Schule. Zwei Tage verbringen sie im betrieblichen Praktikum. Dadurch wird eine Verzahnung von Theorie und Praxis gewährleistet und die Schüler*innen können sich in ihrem Berufsfeld bestens orientieren.

Höhere Berufsfachschule Wirtschaft (HBFW)

  • Die Höhere Berufsfachschule Wirtschaft stellt die kaufmännischen Inhalte in den Mittelpunkt. Der berufsbezogene Unterricht bietet einen hohen Realitätsbezug. So wird z. B. mit der Software „Lexware“ im Unterricht gearbeitet.
  • Die Schüler*innen haben im Rahmen des Standortspezifischen Unterrichts die Möglichkeit, den Europäischen Computerführerschein mit den Schwerpunkten Word, Excel und PowerPoint zu erwerben.  
  • Eintrittskarte in den Beruf: Der kaufmännische Assistentenabschluss steht für Berufsorientierung und Berufsqualifizierung. Die Chancen auf eine duale Berufsausbildung erhöhen sich deutlich und spätere Ausbildungszeiten können verkürzt werden.

Höhere Berufsfachschule Sozialassistenz (HBFS)

  • Die HBFS ist die Regelvoraussetzung für den Besuch der Fachschule für Sozialwesen (FSS), d.h. für die Erzieherausbildung. Die Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die erforderlich sind, um in sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Institutionen nach Anweisung und in begrenztem Umfang eigenverantwortlich zu arbeiten, werden vermittelt.
  • Neben der fachlichen Ausbildung steht die Förderung der Persönlichkeit der Lernenden im Fokus der Ausbildung. Individuelle Beratungs- und Entwicklungsgespräche unterstützen diesen Prozess.
  • Über den Unterricht hinaus gibt es eine Reihe von Aktivitäten, die das Klassenklima und damit die Lernatmosphäre fördern. Zu nennen sind z.B. Studienfahrten, Exkursionen, Projekte, Interaktionstage zum Schulstart sowie eine Schulabschlussfeier am Ende der Ausbildung.

 

Die Duale Berufsoberschule (DBOS) – neben dem Beruf zur Fachhochschulreife

Die Duale Berufsoberschule (DBOS) führt mit ihrem Bildungsangebot in zwei Jahren berufsbegleitend zur Fachhochschulreife. Schwerpunkte des Bildungsganges liegen in der Vermittlung berufsübergrei-fender Kenntnisse, der Kompetenzerweiterung sowie der Persönlichkeitsbildung.

  • Der Besuch der DBOS ermöglicht es, den Beruf in Vollzeitform auszuüben und zusätzlich die Fachhochschulreife zu erwerben.
  • Die fünf Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Sozialkunde und eine Naturwissenschaft werden jeweils nur ein Jahr unterrichtet und am Ende des jeweiligen Jahres mit der entsprechenden Prüfung abgeschlossen.
  • Der Unterricht findet meist an zwei Abenden in der Woche, mit jeweils einem oder zwei Unterrichtsfächern statt.

Voraussetzung zum Besuch der DBOS sind

  • ein qualifizierter Sekundarabschluss I („Mittlere Reife“) und ausreichende Fremdsprachenkenntnisse (5 Jahre) oder eine Meisterprüfung,
  • eine abgeschlossene bzw. begonnene Berufsausbildung (ab Fachstufe 1) oder
  • der Abschluss einer höheren Berufsfachschule.

 

Weitere Informationen zum Wirtschaftsgymnasium, zur Höheren Berufsfachschule, zur Dualen Berufsoberschule sowie allen anderen Bildungsgängen der BBS Wissen sind auf der folgenden Homepage abrufbar: www.bbs-wissen.de.

Außerdem ist es jederzeit möglich, einen persönlichen Beratungstermin zu den verschiedenen Schulformen telefonisch zu vereinbaren (02742-9337-0).

 Anmeldungen können auch noch nach dem offiziellen Anmeldetermin (1. März 2022) per E-Mail an sekretariat@bbs-wissen.de gesendet werden.

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