Zertifikate

Kompetenzanalyse Profil AC

Die Kompetenzanalyse Profil AC ist ein erprobtes und bewährtes Assessment-Center-Verfahren zur Ermittlung der individuellen überfachlichen und berufsbezogenen Kompetenzen sowie der Studien- und Berufsinteressen von Jugendlichen und Erwachsenen. Es wird an der BBS Wissen zur Unterstützung der beruflichen Orientierung und individuellen Förderung auf freiwilliger Basis in der Höheren Berufsfachschule eingesetzt.
Mit dem Verfahren wird ein individuelles, ressourcenorientiertes Kompetenzprofil mit persönlichen Stärken und Entwicklungspotenzialen erstellt. Die Ergebnisse der Kompetenzanalyse dienen als Grundlage für eine individuelle, auf die Bedürfnisse des einzelnen Jugendlichen ausgerichtete Förderung.

Mit über 300.000 Verfahrensdurchführungen ist die Kompetenzanalyse Profil AC eines der meist eingesetzten Potenzialanalyseverfahren in Deutschland.

ECDL - Zertifizierungsprogramm für Office-Kenntnisse

Der ECDL ist ein internationales Zertifizierungsprogramm mit dem Schülerinnen und Schüler ihre grundlegenden IT-Kenntnisse nachweisen können. Von Office Anwendungen bis zur IT Sicherheit und Datenschutz reicht das Spektrum der einzelnen Module. Bewerberinnen und Bewerber, die den ECDL vorweisen, haben einen Vorteil bei den Bewerbungsgesprächen , da die Unternehmen wissen, dass sie über die erforderlichen IT-Kenntnisse verfügen. Aber auch persönlich macht es fit für die digitale Welt! Im Rahmen des Standortspezifischen Unterrichts belegen die Schülerinnen und Schüler der HBFW die Module des Computerführerscheins.

Cisco

Die Cisco Academy ist eine modulare, interaktive Lernplattform mit vielfältigen Möglichkeiten. Die meisten Kurse führen auf ein Zertifikat hin, das als aussagekräftiger Nachweis der Fähigkeiten bei Bewerbungen gerne gesehen ist. Beginnend bei „IT Essentials“, das die Grundlagen von Hardware und Software mit multimedialen Elementen vermittelt, über das „CCNA“-Programm – Cisco Certified Network Administrator, das tiefgreifendes Wissen in den Bereichen Netzwerkkomponenten, Netzwerke, Administration, Sicherheit, Kommunikation und Konvergente Netzwerke und Dienste anbietet. Unterstützt wird der Wissenstransfer durch praktische Übungen mit dem Cisco-eigenen Programm „Packet Tracer“. Mit „Packet Tracer“ lassen sich alle Funktionen, Geräte und Datenflüsse in einem Netzwerk abbilden und die Kommunikation sichtbar machen.

 Unser kleines Team aus motivierten IT-Kollegen begleitet die Arbeit auf der Lernplattform und unterstützt mit zusätzlichen Informationen und praktischen Übungen.

Haus der Kleinen Forscher

Kinder entdecken die Welt – spielend und überall. Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich für die Förderung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik.   Wenn ein Kind einen Ball aufpumpt, lernt es gleichzeitig etwas über Luftdruck. Wenn es in der Badewanne Wasser aus dem einen in den anderen Becher fließen lässt, ist das reine Physik. Kinder brauchen nicht viel für ihre Experimente, die ganze Welt ist ein großes Forschungslabor.

Inklusionsschule

1. Was ist Inklusion?
Spätestens mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 ist der Begriff Inklusion in aller Munde. Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet alle Staaten, Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte und uneingeschränkte Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft zu gewährleisten. Doch was bedeutet Inklusion für Schulen und Unterricht? Inklusion bedeutet „dazugehören“. Darum geht es: Alle Schülerinnen und Schüler sollen von Anfang an gleiche Schulen besuchen und gemeinsam unterrichtet werden. Inklusive Pädagogik geht davon aus, dass jeder Mensch einzigartig und etwas Besonderes ist. Die Schülerinnen und Schüler können ihre individuellen Fähigkeiten und Stärken einbringen, alle werden einbezogen. Sie werden optimal gefordert und gefördert, der Unterrichtsstoff und die Lernanforderungen werden auf ihre Fähigkeiten abgestimmt. Die Schulen passen sich an die Bedürfnisse ihrer Schülerin­nen und Schüler an. Inklusive Schulen erarbeiten ein Konzept, wie sie das gemeinsame Lernen organisieren können. Dabei stehen immer die einzelnen Schülerinnen und Schüler mit ihren vielfältigen Interessen und Stärken im Vordergrund. Die Anerkennung von Unterschiedlichkeit ist ein Merkmal inklusiver Pädagogik. In Rheinland-Pfalz liegt der Inklusionsanteil, also der Anteil von Schülerinnen und Schülern, die an Regelschulen gemeinsam mit Gleichaltrigen ohne Behinderungen sonderpädagogisch gefördert werden, schon heute bei rund 30 Prozent.

2. Inklusion an den Berufsbildenden Schulen
Im Rahmen dieses inklusiven Unterrichtsangebots können Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung drei Jahre lang nach dem Besuch der 9. Klassenstufe verschiedene berufsbezogene Schwerpunkte kennenlernen. Das Angebot bietet eine mögliche Option für den Übergang und Anschluss von Schwerpunkt – sowie Förderschulen.
Nach Beendigung des Schulbesuchs erhalten die Schülerinnen und Schüler das Abschlusszeugnis des Bildungsgangs ganzheitliche Entwicklung.
In den folgenden Schuljahren soll das inklusive Unterrichtsangebot im Berufsvorbereitungsjahr noch ausgebaut werden, indem bedarfsorientiert an weiteren berufsbildenden Schulen gemeinsamer Unterricht wohnortnah angeboten wird.

3. Inklusion an der BBS Wissen
Seit dem Schuljahr 2015/16 ist die BBS Wissen Schwerpunktschulen und damit Inklusionsschule. Es wurde ein BVJ-Inklusion für Schüler mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung (G-Schüler) eingerichtet. In diesem 3-jährigen BVJ-Inklusion an der BBS Wissen werden zurzeit etwa ein Viertel aller Förderschüler G im BVJ-Inklusion an allen 75 Berufsbildenden Schulen des Landes unterrichtet.

Näheres unter: https://berufsbildendeschule.bildung-rp.de/schulformen-und-bildungsgaenge/berufsvorbereitungsjahr-bvj/bvj-mit-inklusivem-unterricht-bvj-i.html

Und auf dieser Seite unter Bildungsgänge/Berufsvorbereitungsjahr

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