„Inklusion ist für uns normal.“

Diese Haltung prägte unser 3. Netzwerktreffen „Inklusion in Schule und Betrieb“ gestern in der Hüttenschenke in Kirchen/Wehbach. Rund 40 Teilnehmende kamen zusammen, hörten zu, fragten nach und entwickelten gemeinsam Ideen weiter.

Mit viel Herzblut berichtete Familie Baldus von den Chancen und Herausforderungen der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen. Herr und Frau Baldus machten deutlich: Inklusion ist für sie selbstverständlich. Damit sie im Alltag gelingt, braucht es Herz und Haltung.

Herr Becker und Herr Wenke von Thomas Magnete stellten ihre Inklusionsvereinbarung vor und schilderten den langen Weg dorthin. Sie zeigten, wie viel Geduld und Überzeugungsarbeit es braucht, um Ängste abzubauen und Veränderungen gemeinsam zu gestalten.

Herr Hennings von Rittal berichtete anhand des Beispiels einer jungen Frau mit Down-Syndrom, wie betriebliche Inklusion gelingen kann. Auch hier wurde deutlich: Engagement und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, machen einen Unterschied.

Drei Einblicke, die Mut machten – und zugleich zeigten, woran wir gemeinsam weiterarbeiten wollen. Die Impulse flossen direkt in unsere beiden Projekte ein:

  • Eine Inklusionsmesse planen
  •  Ein Profil für das Matching zwischen Betrieben und Schüler*innen entwickeln

Danke an alle, die ihre Erfahrungen offen geteilt, Fragen gestellt und mitgedacht haben. So wächst unser Netzwerk – und mit ihm die Chance auf mehr berufliche Teilhabe. 

Unser nächstes Treffen: 22. April 2027

Planung, Organisation und Moderation: Ingrid Sanna & Diana Steegers-Webler

 

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